Er fordert von seinen Mitarbeiter mehr als 100 Prozent Leistung und kündigt an, jeden, der seiner Arbeitsmoral nicht entspricht, knallhart zu entlassen.Als er zur Einführung durch die Büros geführt wird, sieht er einen Mann, der sich lässig an einen Türrahmen lehnt. Um allen anderen Mitarbeiter seine Härte zu beweisen, geht er auf den Mann zu und fragt diesen im strengen Ton: „Wie hoch ist ihr wöchentlicher Lohn?“Erstaunt antwortet der Mann: „400 Euro die Woche, wieso?“Der Chef zückt sein Portemonnaie, gibt ihm 800 Euro und schreit ihn an: „Hier ist ihr Gehalt für die nächsten beiden Wochen. Und jetzt sehen Sie zu, dass Sie abhauen und sich hier nie wieder blicken lassen!“Der Chef ist stolz auf sein unnachgiebiges Eingreifen und freut sich darüber, dass er den Mitarbeitern gezeigt hat, dass Faulheit streng bestraft wird.Er fragt die Angestellten: „Was hat denn dieser faule Sack hier eigentlich gemacht?“Mit einem breiten Grinsen im Gesicht sagt einer der Mitarbeiter: „Der hat die Pizza geliefert …“
Es ist doch etwas Schönes, Herrliches, Erhabenes um das Leben:— „O du süße Gewohnheit des Daseins!“ ruft jener niederländischeHeld in der Tragödie aus. So auch ich, aber nicht wie der Held indem schmerzlichen Augenblick, als er sich davon trennen soll —nein! — in dem Moment, da mich eben die volle Lust desGedankens durchdringt, daß ich in jene süße Gewohnheit nun ganzund gar hineingekommen und durchaus nicht willens bin, jemalswieder hinauszukommen. — Ich meine nämlich, die geistige Kraft,die unbekannte Macht, oder wie man sonst das über uns waltendePrinzip nennen mag, welches mir besagte Gewohnheit ohne meineZustimmung gewissermaßen aufgedrungen hat, kann unmöglichschlechtere Gesinnungen haben, als der freundliche Mann, bei demich in Kondition gegangen, und der mir das Gericht Fische, das ermir vorgesetzt, niemals vor der Nase wegzieht, wenn es mir ebenrecht wohlschmeckt.O Natur, heilige hehre Natur! wie durchströmt all deine Wonne,all dein Entzücken meine bewegte Brust, wie umweht mich deingeheimnisvoll säuselnder Atem! — Die Nacht ist etwas frisch undich wollte — doch jeder, der dies lieset oder nicht lieset, begreiftnicht meine hohe Begeisterung, denn er kennt nicht den hohenStandpunkt, zu dem ich mich hinaufgeschwungen! —Hinaufgeklettert wäre richtiger, aber kein Dichter spricht vonseinen Füßen, hätte er auch deren viere so wie ich, sondern
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